Untergrund-Check
Wir bestimmen Steinart, Saugfähigkeit und Zustand der Fugen. Sandstein, Basalt und Klinker verhalten sich unterschiedlich, das Verfahren richtet sich danach.
Sandstein, Basalt und Klinker saugen Farbe tief ein. Wir arbeiten mit milden Reinigern, Einwirkzeit und Niederdruck, damit Stein und Fugen heil bleiben.
Naturstein und Klinker sind offenporig: Der Untergrund saugt die Sprühfarbe auf wie ein Schwamm, und die Pigmente wandern in die Poren. Wer hier mit hohem Druck oder scharfen Abbeizern anrückt, raut die Oberfläche auf, wäscht die Fugen aus und treibt die Farbe oft noch tiefer hinein. Genau das vermeiden wir.
Stattdessen setzen wir auf milde, untergrundschonende Reiniger, die auf der Fläche einwirken und die Pigmente aus den Poren lösen. Danach spülen wir mit Niederdruck und warmem Wasser nach. Das schont Fugenbild und Steinoberfläche, braucht aber je nach Saugfähigkeit des Steins auch mal einen zweiten Durchgang. Bevor wir eine ganze Wand angehen, legen wir immer eine Probefläche an unauffälliger Stelle an: Erst wenn Reiniger und Verfahren dort überzeugen, geht es an die eigentliche Fläche.
Bei Altbauten und historischer Bausubstanz arbeiten wir mit besonderer Vorsicht: weiche Sandsteine, alte Fugenmörtel und gewachsene Patina vertragen keine Standardlösung. Hier stimmen wir Reiniger, Einwirkzeit und Druck einzeln auf die Fläche ab und besprechen das Vorgehen vorher mit Ihnen.
Wir bestimmen Steinart, Saugfähigkeit und Zustand der Fugen. Sandstein, Basalt und Klinker verhalten sich unterschiedlich, das Verfahren richtet sich danach.
An einer unauffälligen Stelle testen wir Reiniger und Einwirkzeit. Auf saugendem Stein ist dieser Schritt Pflicht, bevor die ganze Fläche behandelt wird.
Milde, untergrundschonende Reiniger lösen die Pigmente aus den Poren, statt sie hineinzudrücken. Die Einwirkzeit stimmen wir auf den Stein ab.
Gelöste Farbe spülen wir mit Niederdruck und warmem Wasser ab. Kein roher Druck, der Fugen auswäscht oder die Steinoberfläche aufraut.
Weiche Sandsteine und historische Fugenmörtel behandeln wir besonders zurückhaltend und stimmen das Vorgehen vorab mit Ihnen ab.
Sie nehmen das Ergebnis gemeinsam mit uns ab. Auf Wunsch tragen wir danach eine Anti-Graffiti-Beschichtung auf, die den Stein vor dem nächsten Schriftzug schützt.
Schicken Sie uns ein Foto der besprühten Fläche per Formular oder rufen Sie an. Steinart und Größe helfen uns bei der ersten Einschätzung.
Wir prüfen Stein, Fugen und Farbe vor Ort und legen eine Probefläche an unauffälliger Stelle an. Danach erhalten Sie ein kostenloses, unverbindliches Angebot.
Wir lassen den Reiniger einwirken und spülen mit Niederdruck nach. Bei stark saugendem Stein wiederholen wir den Durchgang, bis das Ergebnis stimmt.
Sie nehmen die Fläche mit uns ab. Auf Wunsch versiegeln wir sie mit einer Anti-Graffiti-Beschichtung, damit die nächste Entfernung leichter fällt.
Putz, Beton und gestrichene Fassaden brauchen ein anderes Vorgehen als Stein. Wir wählen das Verfahren passend zum Anstrich und beraten ehrlich, wann ein Neuanstrich sinnvoller ist.
Nach eigenen Reinigungsversuchen bleiben auf Stein oft helle Flecken oder blasse Umrisse zurück. Wir gleichen die Fläche an, statt weiter darauf herumzuschrubben.
Ein unsichtbarer Schutzfilm verhindert, dass Farbe erneut in die Poren einzieht. Gerade für offenporigen Stein an gefährdeten Lagen eine sinnvolle Ergänzung.
Klinkerbauten und Natursteinfassaden zwischen Düsseldorf und Bonn erreichen wir vom Kölner Norden aus. Eine Auswahl unserer Einsatzorte:
Sandstein, Basalt und Klinker sind offenporig: Die Sprühfarbe wird vom Stein aufgesaugt, und die Pigmente setzen sich in den Poren fest. Deshalb reicht Abwischen an der Oberfläche nicht, der Reiniger muss die Farbe erst aus den Poren lösen. Mehr dazu im Ratgeber Warum der Untergrund das Verfahren bestimmt.
Kein Stein gleicht dem anderen: Saugfähigkeit, Alter und Fugenmörtel verändern, wie Reiniger und Wasser wirken. An einer unauffälligen Stelle sehen wir vorab, welches Mittel und welche Einwirkzeit die Farbe lösen, ohne den Stein zu verändern. Erst dann behandeln wir die ganze Fläche.
Hoher Druck raut die Brennhaut des Klinkers auf und wäscht die Fugen aus. Eine aufgeraute Fläche saugt beim nächsten Graffiti noch stärker und verschmutzt schneller. Niederdruck mit warmem Wasser spült die gelöste Farbe ab und lässt Steinoberfläche und Fugenbild in Ruhe.
Ja, mit besonderer Vorsicht: weiche Sandsteine und historische Fugenmörtel vertragen keine Standardverfahren. Wir testen an einer Probefläche, arbeiten mit milden Reinigern und stimmen das Vorgehen vorher mit Ihnen ab. Bei denkmalgeschützten Gebäuden empfehlen wir, die zuständige Denkmalbehörde einzubeziehen.
Vier kurze Fragen. Danach sehen wir uns die Fläche an und Sie bekommen ein unverbindliches Angebot.
Ihre Angaben behandeln wir vertraulich. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.